Der Interkulturelle Empfang im Düsseldorfer Rathaus ist seit mindestens zehn Jahren ein wichtiger Bestandteil des städtischen Engagements für Vielfalt, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Er bietet eine wertvolle Gelegenheit zur Begegnung und Vernetzung von Vertreterinnen und Vertretern der Stadtgesellschaft. Zugleich würdigt er die wichtige Arbeit der Migrantenselbstorganisationen (MSOs), ehrenamtlichen Initiativen sowie der Wohlfahrtsverbande, die sich tagtaglich fur Integration, Chancengerechtigkeit und ein solidarisches Miteinander einsetzen.
Der diesjährige Empfang stand unter dem Motto „Einbürgerung“ und widmete sich damit einem besonders wichtigen Thema. Die deutsche Staatsangehörigkeit bedeutet für viele Menschen einen bedeutenden Schritt hin zu mehr politischer und gesellschaftlicher Teilhabe. Rund 30 neu Eingebürgerte waren der Einladung gefolgt und konnten im Rahmen des Empfangs gewürdigt und willkommen geheißen werden. Ihre persönlichen Wege und Erfahrungen stehen beispielhaft für die vielfältige Einwanderungsgesellschaft in Düsseldorf.
Bedauerlich war allerdings, dass in diesem Jahr nur wenige Migrantenselbstorganisationen anwesend waren.
Gerade sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Vernetzung, zur politischen und sozialen Teilhabe sowie zur Stärkung von Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Ihre Perspektiven und Erfahrungen sollten bei einem solchen Empfang besonders sichtbar und einbezogen sein.
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