Rund 70 Bewohner*innen einer städtischen Unterkunft in Pempelfort haben sich heute versammelt, um ihre aktuelle Wohnsituation zu schildern und auf ihre Sorgen aufmerksam zu machen. In dem Haus leben insgesamt 120 Menschen – die meisten von ihnen sind Geflüchtete aus der Ukraine und wohnen bereits seit vier Jahren dort.
Mit einem Schreiben vom 11. August 2026 teilte die Stadt den Bewohner*innen mit, dass sie die Unterkunft bis zum 29. September 2026 besenrein verlassen müssen. Wo sie anschließend untergebracht werden, soll ihnen erst am Tag des Umzugs mitgeteilt werden.
Auch den Transport müssen sie selbst organisieren.
Unter den Anwesenden waren viele altere und kranke Menschen. Sie berichteten von enormem Stress, großem Druck und erheblicher Angst vor der Zukunft.
Trotz ihrer wiederholten versuchten Kontaktaufnahme, haben sie bislang weder von der Stadt noch vom Vermieter eine Antwort erhalten.
Die Bewohner*innen fordern dringend Klarheit, sie wollen ihre Unterkunft nicht verlassen. Wenn ein Umzug nicht vermieden werden kann, brauchen sie eine angemessene Vorbereitung des Umzugs und Unterstützung bei der Suche nach einer sicheren und menschenwürdigen Unterbringung.
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